








Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man nicht zu klein denkt: Es ist ein weit verbreiteter Mechanismus, die Grenzen des eigenen Handelns in den Grenzen der eigenen Fähigkeiten zu sehen, zu limitieren und dann auch zu zementieren. Erst wenn man den Blick öffnet, über den eigenen Tellerrand hinaus denkt, sich als möglichen Teil eines größeren Teams sieht, von dem anfangs noch gar nicht feststeht, wie groß es werden kann - dann gehen plötzlich Sachen, die vorher undenkbar waren.
So geht es uns immer wieder, als vergleichsweise kleines Team. Aber so haben wir auch unseren Protagonisten Lichtblick erlebt, in Kombination mit den Akteueren vom FC St. Pauli. Wie aus einer vermeintlich kleinen Idee, die abends am Küchentisch entsteht, etwas so Großes und Kraftvolles wird. Oder wie es einer der Interviewten von Lichtblick sinngemäß ausdrückte: „Etwas, was größer ist, als wir selbst, was uns selbst lange überdauern wird.“
„Zuversicht“ ist dann auch eines der Stichworte dieser Produktion. Eine Haltung, die einen weiter bringt, weitergehen lässt. „Ich war zuerst erschüttert und dann fasziniert“ - Soll heißen, es ist völlig in Ordnung, dass im ersten Momenten Bedenken oder auch Zweifel an der Machbarkeit auftauchen. Und dann ist es eine Frage der Haltung, wie man die Drehung zur konstruktiven Auseinandersetzung bekommt. Wir durften auch in dieser Hinsicht viel erleben und lernen.